Dennerle Scape Iwagumi 2014

Am 05.04.2014 war bei uns Aqua-Scaping-Tag der Firma Dennerle. Aus diesem Anlass gestaltete der bekannte Aqua-Scaper Oliver Lindemann auf dem Dennerle Stand vor viel interessiertem Publikum einen Scapers-Tank im Iwagumi-Stil und beantwortete währenddessen jede Menge interessanter Fragen rund um die Aquaristik und das Aqua-Scaping.

Um 11:00 Uhr ging es los mit dem Hard-Scape.
Oliver Lindemann vor dem noch leeren Becken



Der Scapers-Tank wurde mit 2 kg schwarzem Dennerle Garnelen-Kies "Sulawesi-Black" etwas vorgefüllt.
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Dieser Kies enthält keinen Dünger.

Vorläufige Anhäufung des Garnelen-Kies
Die spätere Filterung des Beckens wird durch einen Dennerle Scapers-Flow Hang-On-Filter erledigt. In unserem Fall mal deutlich sichtbar an der Seitenscheibe platziert, normalerweise hängt dieser Filter an der Rückwand.
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DIe Beleuchtung übernehmen zwei Dennerle Nano-LED 5.0
Neben ihrer dezenten Größe und dem modernen Design zeichnen sich diese Lampen durch ihre aussergewöhnliche Helligkeit bei minimalem Energieverbrauch (5 Watt) aus. Darüber hinaus kann man sie sehr flexibel auf einem Aquarium platzieren.
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Füllsteine
Um das Gewicht des Haupt-Steines zu tragen und damit die ansteigende Böschung des Kies erhalten bleibt, wurden ein paar Füllsteine (Lava-Stone) eingebracht.
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Hauptstein auf Stützsteinen

Als sichtbare Steine wählte Oliver Lindeman den Seiryu, der durch seine strukturierte Oberfläche und hellgraue Farbe eine sehr gute Optik im Becken hat. Dieser Stein härtet allerdings auch das Wasser auf.

Bei der Platzierung der Unterbausteine muss man jetzt schon daran denken, dass diese später mit Kies abgedeckt werden und dass genügend Platz zum Setzen der Pflanzen bleibt.


Das Layout nimmt Formen an
Weitere Steine runden das Bild ab.


Das grobe Layout steht

Nun wird weiter mit Garnelenkies aufgefüllt, bis die Lava-Unterbausteine nicht mehr zu sehen sind. Als Fixage der Böschung und zur weiteren optischen Abrundung werden weitere kleine Steine rund um die Großen drappiert.

Feintuning

Mit großem Interesse verfolgten die Zuschauer das Entstehen des Hard-Scapes. Natürllich stand er während dessen allen beteiligten Rede und Antwort und konnte so viele interessante Informationen an die Umstehenden weitergeben.

Fragestunde

Nach etwas mehr als einer Stunde war das Hard-Scape dann fertig und die Versammlung vertagte sich auf eine Stunde später, um mit der Bepflanzung und dem Wässern weiter zu machen.

Die fertige Landschaft


Nach einer guten Stunde trafen sich alle wieder auf dem Dennerle Stand und weiter ging es mit der Bepflanzung. Als Hauptpflanze und Bodendecker wählte Oliver Lindemann die Pflanze Hemianthus callitrichoides "Cuba".


Selbige zeichnet sich dadurch aus, bei ausreichendem Licht einen dichten grünen Bodenteppich zu bilden.
Die konventionell gezogenen Pflanzen mussten natürlich vor dem Pflanzen noch aufbereitet werden.
Dazu löst man die Pflanze samt dem Steinwoll-Substrat aus dem Gittertopf. Mit einer scharfen Schere halbiert man dann die Steinwolle unterhalb der Pflanze horizontal, so dass unter der Pflanze noch etwa 2cm Steinwolle bleiben. Als nächstes schneidet man Pflanze und Steinwolle wie eine Torte in 6 gleich große Stücke, von denen man dann vorsichtig die Steinwolle befreit.
Die kleinen Pflanzenbüschel fasst man dann vorsichtig mit einer Pflanzpinzette an den Wurzeln und setzt sie an geeigneter Stelle in den Kies.

Trockenrasen

Die Pflanzen werden dabei als dichte Reihe um die Haupt-Landschaftselemente verteilt, um von da aus dann die freien Flächen zu bewachsen. Auf diese Weise bekommt man von anfang an einen schönen Übergang vom Stein zum Bodengrund. Nicht vergessen sollte man beim Trockengärtnern mit Wasserpflanzen das regelmäßige Anfeuchten von Boden und Pflanzen mittels eines Pflanzenbesprühers und Osmosewasser.
Saumbepflanzung

Das fertige Layout mit Pflanzen
Zur optischen Auflockerung wurden noch einige Büschel Cryptocoryne parva, eigentlich die kleinste der Familie der Cryptocorynen, an ausgewählte Positionen.


Nach dem Einrichten kommt immer das Befüllen, was bei einem derartig eingerichteten Becken auch nicht ganz einfach ist.
Haushaltstücher

Als erstes wird alles, Pflanzen wie Steine mit zwei Lagen Haushaltspapier bedeckt, welches nach dem Einbringen in das Becken gut eingenässt wird.

Folie und Wasser
Darüber kommt dann eine Plastikfolie dergestallt, dass sich zwischen Landschaft und Frontscheibe eine Art Wanne bildet, in die dann vorsichtig aus der Gießkanne in die hohle Hand das Wasser eingelassen wird. Mit ansteigendem Wasserstand schwimmen die Tücher und die Folie dann durch die darunter verbliebenen Luftblasen auf und das Scaping bleibt völlig unversehrt und intakt. Nur wie schon gesagt: Man sollte sich sehr viel Zeit dafür nehmen und immer daran denken, dass man auch das schönste Hardscape am Ende mit einem Wassersrahl in Sekunden vernichten kann.

Und so sah das Becken dann am Ende aus:

Fertig und in Betrieb
 Ein wirklich gelungenes Layout, wie wir finden, das schon von Anfang an durch seine hohe Pflanzendichte besticht. Gedüngt wird das Becken künftig vollautomatisch mittels eines Dosators und Dennerle V30 Flüssigdünger.
Die CO2-Versorgung wird mittels eines Dennerle Druckgas Mehrweg-Sets "Space" und einem
Dennerle CO2-Diffusor"Mini" sicher gestellt. Das Magnetventil im "Space"-Druckminderer wird durch eine handelsübliche Zeitschaltuhr angesteuert.

Nach dem Scaping war der Tag natürlich noch nicht gelaufen, nach einer Stunde Pause traf sich alles im Vortragsraum wieder, wo Oliver Lindemann dann zum sicher immer interessanten Thema "Algen und Algenvermeidung" ausführlich referierte.

Vortragsraum

Während des Vortrages stieß dann auch noch Dipl. Biol. Christian Homrichhausen von der Firma Dennerle dazu, der neben einem kleinen Quiz mit interessantem Hauptgewinn den neuen vollautomatischen Düngerzuführer "Dosator" ausführlich erklärte und vorstellte.

Dipl. Biol. Christian Homrighausen und der Dosator




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